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Radio Offshore ®

Fachbeitrag von Radio Offshore ® · FKN und Seenotsignalmittel

Warum FKN? Die Signalpistole sieht mächtiger aus – aber ist sie es auch?

Stell eine Signalpistole Kaliber 4 neben eine rote Fallschirm-Signalrakete. Die Pistole ist größer, schwerer und sieht nach deutlich mehr Leistung aus. Eigentlich scheint der Vergleich damit erledigt.

Rote Fallschirm-Signalrakete als pyrotechnisches Seenotsignal
Eine rote Fallschirm-Signalrakete wirkt neben einer Signalpistole beinahe unspektakulär.

Der erste Eindruck

Müsste die größere Lösung nicht auch das stärkere Signal liefern?

Genau diese Vermutung macht den Vergleich so interessant. Denn solange beide Seenotsignalmittel auf einem Tisch liegen, spricht optisch fast alles für die Signalpistole.

Also nehmen wir beide vom Tisch – und gehen damit hinaus aufs Meer.

Situation 1

Du bist in Seenot. Aber niemand ist zu sehen.

Kein Schiff am Horizont. Kein Rettungsmittel in Sicht. Vielleicht weiß bereits jemand, dass du Hilfe brauchst. Nur muss dich draußen trotzdem erst jemand finden.

Dein Problem ist jetzt Entfernung.

Wie bekommst du ein sichtbares Notsignal dorthin, wo es überhaupt jemand bemerken kann?

Und plötzlich sieht die kleine Fallschirm-Signalrakete gar nicht mehr so unscheinbar aus.

Situation 2

Jetzt taucht Hilfe am Horizont auf.

Das Problem hat sich verändert. Du musst nicht mehr nur weit draußen Aufmerksamkeit erzeugen. Jetzt soll aus „irgendwo dort draußen“ möglichst schnell „genau dort“ werden.

Und damit bekommt plötzlich ein anderes Seenotsignal seine große Stunde.

Jetzt wird das System sichtbar

Die Frage lautet plötzlich nicht mehr: Welches Seenotsignal ist das stärkste?

Rote Fallschirm-Signalrakete, Handfackel und oranges Rauchsignal konkurrieren nicht darum, welches von ihnen das beeindruckendste ist.

Sie übernehmen unterschiedliche Aufgaben.

Und genau in diesem Moment wird aus drei pyrotechnischen Gegenständen ein nachvollziehbares Rettungssystem.

Was die einzelnen Signale technisch können, wann welches Signal sinnvoll ist und welche Unterschiede für den FKN wichtig sind, muss dieser Beitrag nicht vollständig erklären.

Dafür gibt es die Fachseiten.

Die Überraschung aus unserer Geschichte

Was kann die rote Fallschirm-Signalrakete tatsächlich?

Wie hoch steigt ihr Signal? Wie lange bleibt es sichtbar? Und warum entwickelt ein so kompaktes Seenotsignalmittel eine erstaunliche Fernwirkung?

Rote Fallschirm-Signalrakete verstehen →

Das war nur eine Situation

Im FKN steckt mehr als eine rote Rakete

Welche Aufgabe übernimmt die Handfackel? Wann wird Rauch interessant? Was gehört überhaupt zum FKN? Was erwartet dich in der Prüfung? Und wo endet der FKN und beginnt ein anderes Thema?

Das FKN-Glossar führt diese Fragen zusammen und verteilt von dort auf die jeweils zuständige Fachseite.

Zum FKN-Glossar →

Peter Wörner – Radio Offshore ®

Peter Wörner · Radio Offshore ®

„Warum FKN? Dann mache ich doch lieber gleich den SKN.“

Diese Frage höre ich im Kursraum regelmäßig. Dahinter steckt oft genau der Eindruck vom Anfang dieser Geschichte: Die Signalpistole Kaliber 4 ist größer und aufwendiger – also müsste sie doch automatisch die bessere Lösung sein.

Sobald man Seenotsignale nicht nach ihrer Größe, sondern aus einer konkreten Situation auf See betrachtet, wird die Sache wesentlich interessanter.

Wenn du wissen möchtest, was hinter der großen Pistole steckt, lies weiter bei der Signalpistole Kaliber 4 . Und eine zweite Frage ist mindestens genauso interessant: Warum gehört die Signalpistole Kaliber 4 eigentlich nicht zum FKN?

Wer den Fachkundenachweis nicht nur verstehen, sondern absolvieren möchte, findet hier Termine, Preis und Ablauf des FKN bei Radio Offshore ® .