LRC-Praxis statt Theorie-Falle: So gehst du die praktische LRC-Prüfung an – mit prüfungsnaher Routine.

Deshalb scheitern viele an der LRC-Praxis – und wie du es schaffst

Das LRC-Funkzeugnis (Long Range Certificate) ist das höchste amtliche Seefunkzeugnis für weltweiten GMDSS-Funk. Viele haben die Theorie im Griff, stolpern aber in der praktischen Prüfung über Abläufe, Reihenfolgen und Routine. Hier siehst du typische Ursachen – und den Weg, wie du die Praxis sicher in den Griff bekommst.

Ziel: Praxis bestehen – ohne Sucherei im Ablauf
  • prüfungsnahe Abläufe statt „nur Buchlogik“
  • Fokus auf MF/HF (KW/SSB) & Inmarsat-C
  • amtliche Prüfung vor Ort – ausschließlich über den DSV-Prüfungsausschuss
LRC-Funkzeugnis: In der Praxis zählt Routine an prüfungsnaher Technik – nicht nur Theorie.
LRC besteht man über Routine: Abläufe sauber durchziehen – nicht nur „wissen, wie es geht“.

Warum viele trotz gelernter Theorie durchfallen

  • Falsches Lernmodell: Theorie wird „verstanden“, aber die Handgriffe sind nicht automatisiert.
  • Praxis ist Verfahren: Reihenfolge, Position/UTC, Bandtreue, Meldungsformate – unter Stress zählen Abläufe.
  • Simulation ist nicht automatisch prüfungsnah: manche Tools erklären Menüs, bilden aber Ablauf-Logik und Routine nur begrenzt ab.

1) Der häufigste Irrtum: „Ich lerne LRC nur aus dem Buch & mit YouTube“

Lehrbücher und Videos helfen beim Einstieg – oft drehen sie sich aber stark um SRC-Grundlagen. Der entscheidende Teil im LRC ist die praktische Umsetzung (MF/HF, DSC, Inmarsat-C): Bedienlogik, Reihenfolge und „Standardabläufe“ müssen sitzen.

  • Viel „bekanntes“ SRC-Wissen – wenig echte LRC-Praxisroutine
  • Format-Disziplin (Meldungen, Reihenfolgen) wird selten prüfungsnah trainiert
  • Ohne Verfahren-Routine steigt die Fehlerquote deutlich

Passender Kontext: Präsenztraining statt Theorie.

2) Das eigentliche Thema: LRC-Praxis – und wie du die amtliche Prüfung strukturiert schaffst

Viele denken, LRC sei nur „SRC mit Zusatz“. In der Praxis kommt ein eigener Block dazu: MF/HF-Seefunk (KW/SSB) plus Satellitenfunk über Inmarsat-C. Und genau dort passieren typische Fehler – meist wegen fehlender Routine im Ablauf.

  • DSC-Verfahren sauber auslösen (inkl. korrekter Datenbasis: Position/UTC)
  • Frequenzlogik & Bandtreue: nach DSC folgt der Sprechfunk im selben Band
  • Meldungen normgerecht und vollständig – ohne Auslassungen

Wenn du es Schritt-für-Schritt willst: LRC Prüfungsablauf.

3) Warum viele LRC-„Simulationen“ nur begrenzt helfen

Einige Online-Simulationen sind menülogisch anders, didaktisch vereinfacht oder nicht identisch zur Prüfungsroutine. Das Ergebnis: Du trainierst Klickwege, die im Prüfungsraum so nicht passen – und verlierst Zeit.

  • abweichende Bedienlogik oder abweichende Menüführung
  • zu wenig Verfahren-Disziplin (Reihenfolge, Pflichtangaben, Standardtexte)
  • zu wenig Training unter „Prüfungsmodus“ (Zeit, Reihenfolge, Fehlerkorrektur)

Dazu passend (interne Vertiefung): LRC Software vs. echte Praxis.

4) Was bei Radio Offshore anders läuft

Statt „noch mehr Theorie“ trainierst du bei Radio Offshore konsequent die Abläufe, die in der Prüfung funktionieren: Schrittfolge, Meldungsaufbau, Bedienroutine, Fehlerkorrektur. Die amtliche Prüfung wird ausschließlich durch den Prüfungsausschuss des Deutschen Segler-Verbands (DSV) abgenommen – direkt im Anschluss vor Ort.

Prüfungsnahes LRC-Training: klare Bedienlogik für Inmarsat-C und GMDSS-Routinen im Kurs
Prüfungsnah trainieren: klare Abläufe, saubere Routine, echte Anwendung.
  • Training von Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverfahren (MF/HF & Inmarsat-C)
  • strukturierte Standardtexte & saubere Protokoll-Logik
  • persönliche Anleitung bis zur prüfungssicheren Routine

5) Wer kommt zu Radio Offshore?

Viele Teilnehmer reisen gezielt an, weil sie den Praxis-Teil realistisch trainieren wollen – oft 150–300 km.

Hintergrund: LRC an einem Wochenende inkl. amtlicher Prüfung – mit konsequentem Praxisfokus.

LRC-Ergänzungsprüfung (für SRC-Inhaber): Was wirklich geprüft wird

Wenn du bereits ein SRC hast, konzentriert sich die Ergänzungsprüfung auf die neuen Bereiche: Kurzwelle (SSB/KW) und Satellitenfunk mit Inmarsat-C. UKW-Basics werden nicht „neu“ aufgebaut – sie müssen abrufbar sein.

Theorie im Upgrade

  • 1 Multiple-Choice-Bogen LRC mit 14 Fragen (aus insgesamt 76).
  • Keine zusätzliche Diktat-/Übersetzungsaufgabe und kein SRC-Bogen.
  • Voraussetzung: SRC-Grundlagen & NATO-Alphabet sind aktiv abrufbar.

Praxis im Upgrade

  • Schwerpunkt auf MF/HF (inkl. DSC) und Inmarsat-C.
  • Meldungen korrekt absetzen: Not/Dringlichkeit/Sicherheit, Formate & Reihenfolge.
  • Inmarsat-C: EGC/SafetyNET lesen, Nachrichten erfassen/versenden, Terminal-Basics.

Sinnvolle Vorbereitung

  • 76 LRC-Fragen eigenständig lernen.
  • SRC-Verfahren auffrischen; NATO-Alphabet sicher.
  • Keine fremden Menüpfade „einprägen“ – lieber prüfungsnah trainieren.

Direkt zum passenden Kurs: LRC-Ergänzungskurs für SRC-Inhaber oder LRC-Vollkurs.

Fazit

Die LRC-Theorie ist selten das Kernproblem. Wer die Praxis unterschätzt, verliert Punkte durch Abläufe. Wer Verfahren und Bedienroutine prüfungsnah trainiert, geht deutlich ruhiger in die Prüfung. Bei Radio Offshore geht es um sauberes Anwenden – mit klarer Struktur und Routineaufbau.

Du willst das LRC jetzt strukturiert angehen?

Kurs auswählen, prüfungsnah trainieren, amtliche Prüfung vor Ort (DSV-Prüfungsausschuss).

Radio Offshore® – geführt von Dipl.-Ing. (FH) Peter Wörner, Eschenweg 7, 74366 Kirchheim am Neckar

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Peter Woerner Chef Radio Offshore
Praxisstarker Dozent für amtliche Funkzeugnisse (SRC, UBI, LRC). Präsenzkurs mit echten Funkanlagen & DSV-Prüfung am Wochenende.