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Radio Offshore ®

SRC · UBI · LRC · FKN · DSV-Prüfung vor Ort

Funkzeugnisse im Überblick: SRC, UBI, LRC und FKN

SRC, UBI, LRC und FKN stehen für unterschiedliche Reviere, Funkdienste und Nachweise. Diese Seite ordnet die wichtigsten Unterschiede und führt direkt zu den passenden Kursseiten.

Radio Offshore ® bietet Präsenzkurse mit Funkpraxis am Gerät und amtlicher DSV-Prüfung direkt vor Ort. Termine, Preise und Ablauf stehen auf den jeweiligen Kursseiten.

Funkzeugnisse im Überblick – SRC, UBI, LRC und FKN bei Radio Offshore ®

Entscheidungshilfe: Welches Funkzeugnis passt zum geplanten Vorhaben?

Vorhaben Passende Zielseite Einordnung
Nur auf europäischen Binnengewässern unterwegs UBI Kurs Binnenfunk auf Flüssen, Seen und Kanälen inklusive ATIS.
Segeltörns oder Motorboot-Charter an der Küste, zum Beispiel im Mittelmeer Seefunkzeugnis SRC UKW-Seefunkzeugnis für Seefunk mit DSC/GMDSS im Seegebiet A1.
EU-Binnenreviere und Küste kombiniert fahren SRC & UBI Kombikurs Binnenfunk und Seefunk werden sauber getrennt und gemeinsam abgedeckt.
Charter mit pyrotechnischer Ausrüstung, zum Beispiel rote Fallschirmraketen SRC + UBI + FKN Seefunk, Binnenfunk und Seenotsignalmittel in einem Kurswochenende.
Küstenfahrt und Seenotsignalmittel – Binnenfunk wird nicht benötigt SRC + FKN Seefunk und pyrotechnische Seenotsignalmittel als fachlich passende Kombination.
SRC bereits vorhanden und zusätzlich Binnenfunk und Hochsee abdecken LRC-Ergänzungsprüfung + UBI Upgrade-Paket: KW/GW/Satellit plus Binnenfunk.
Weltweite Fahrt, Hochsee, Langfahrt, Blauwasser oder Überführungen LRC: Ergänzungsprüfung für SRC-Inhaber oder Kurs für Teilnehmer ohne vorhandenes SRC Erweitertes Seefunkzeugnis für GMDSS-Weitverkehr über A2 bis A4, KW/GW und Satellitendienste.

Überblick: Seefunkzeugnis, Binnenfunkzeugnis oder erweitertes Funkzeugnis?

Das SRC ist der Standard für UKW-Seefunk mit DSC/GMDSS, Küstenfahrt und viele Charter-Situationen. Es ist das typische Seefunkzeugnis für Sportboote im Seegebiet A1.
Das UBI gehört zum Binnenschifffahrtsfunk mit ATIS. Es betrifft Flüsse, Kanäle, Schleusen, Binnenhäfen und Binnenreviere.
Das LRC erweitert den Seefunk über UKW hinaus: MF/HF, KW/GW, Satellitendienste, Inmarsat C und GMDSS-Seegebiete A2 bis A4.
Der FKN ist kein Funkzeugnis, sondern der Fachkundenachweis für bestimmte pyrotechnische Seenotsignalmittel. Er passt häufig als Ergänzung zu SRC oder Kombikursen.
Zonen 1–4: Misch- und Übergangsgebiete
In Übergangsrevieren ist „UBI oder SRC?“ nicht immer trivial. Entscheidend ist, ob Binnenfunk mit ATIS oder Seefunk mit DSC genutzt wird – und wie der konkrete Abschnitt zoniert ist. Zonen 1–4: UBI oder SRC?
Mit Merkblatt und Einordnung für typische Übergangsreviere.
SRC bereits vorhanden?
Für den Schritt Richtung weltweiter Seefunk ist dann in der Regel die LRC-Ergänzungsprüfung für SRC-Inhaber der passende Weg.

Was die Entscheidung bei Radio Offshore ® einfacher macht

SRC und UBI
Training an echten Hardware-Funkgeräten – nicht nur Theorie am Bildschirm.
LRC
Training an der professionellen Transas-GMDSS-Simulation.
Prüfung vor Ort
Amtliche DSV-Prüfung direkt in den Schulungsräumen von Radio Offshore ®.
Bekannte Prüfungsumgebung
Prüfung an den Geräten und Systemen, an denen zuvor auch trainiert wurde.
Persönliche Durchführung
Die Kurse werden persönlich durch Dipl.-Ing. (FH) Peter Wörner geleitet.
Klare Kurslogik
Kompakte Wochenendstruktur mit direkter Ausrichtung auf die amtliche Prüfung.
Schulung und Prüfung gehören bei Radio Offshore ® zusammen
Die Prüfung wird durch den Prüfungsausschuss des Deutschen Segler-Verbands abgenommen. Bei Radio Offshore ® findet die amtliche Prüfung direkt am Kursstandort statt. Für Teilnehmer bedeutet das: keine fremde Prüfungsumgebung, kein Ortswechsel und keine Umstellung auf andere Geräte oder Systeme.
Beratung zur Kurswahl
Bei Unsicherheit, welches Funkzeugnis zum geplanten Vorhaben passt: Kontakt zu Radio Offshore ® aufnehmen.

Sonderfall: alte Funkzeugnisse und Umschreibung

Bei einem alten Funkzeugnis, zum Beispiel BZ I, BZ II oder ABZ, stellt sich häufig die Frage: Was gilt heute noch – und welche Umschreibung ist möglich?

  • BZ I → typischerweise SRC + UBI
  • BZ II → typischerweise UBI
  • ABZ → Einordnung nahe LRC/AFZ , abhängig vom Zeugnistext

Zur Übersicht „Alte Funkzeugnisse: Einsatzbereiche und Umschreibung“

Häufige Fragen zu Funkzeugnissen und Kurswahl

Warum reicht ein Seefunkzeugnis im Binnenrevier plötzlich nicht mehr? ›
Ein Seefunkzeugnis betrifft Seefunk, also zum Beispiel UKW-Seefunk mit DSC beim SRC oder weltweiten GMDSS-Seefunk beim LRC. Ein Binnenfunkzeugnis betrifft den Binnenschifffahrtsfunk mit ATIS. Dafür ist das UBI zuständig. Wer See und Binnen nutzt, braucht in der Praxis häufig SRC und UBI.
Warum entscheidet die Prüfung oft nicht an der Theorie, sondern am Gerät? ›
In den Wochenendkursen geht es um sichere Abläufe am Gerät oder System – mit direkter Korrektur. Bei SRC und UBI wird an echten Hardware-Funkgeräten trainiert. Beim LRC steht die professionelle Transas-GMDSS-Simulation im Mittelpunkt.
  • Direkte Betreuung – Fehler werden sofort korrigiert
  • Praktische Übung – Bedienung und Abläufe werden konkret trainiert
  • Klare Struktur – volle Konzentration auf die Prüfungssituation
Mehr dazu: SRC Onlinekurs oder Präsenzkurs
Was passiert in der Prüfung wirklich? ›
  • Theoriefragen: je nach Zeugnis vorab gezielt vorbereiten
  • Praktische Prüfung: am Gerät oder System, mit klaren Abläufen
  • Bei Radio Offshore ®: amtliche DSV-Prüfung direkt vor Ort in den Schulungsräumen
Die Prüfung wird durch den Prüfungsausschuss des Deutschen Segler-Verbands abgenommen. Sie findet bei Radio Offshore ® direkt am Kursstandort statt.
Warum werden SRC und UBI häufig zusammen gemacht? ›
Beide Funkzeugnisse lassen sich in einem Wochenende kombinieren – inklusive Prüfung: Kombikurs SRC + UBI . Das ist sinnvoll, wenn Binnenfunk und Seefunk gemeinsam abgedeckt werden sollen.
Wann wird FKN plötzlich wichtig, obwohl es kein Funkzeugnis ist? ›
Der FKN wird benötigt, wenn bestimmte pyrotechnische Seenotsignalmittel, zum Beispiel rote Fallschirmraketen, an Bord sind. Bei vielen Charteryachten ist das praktisch relevant. Details: FKN Fachkundenachweis