SRC · UKW-Seefunk
SRC Glossar – Seefunk, DSC, Funkgerät und SRC-Prüfung
Das SRC ist das Funkzeugnis für den UKW-Seefunk mit DSC. Dieses Glossar führt zu den wichtigsten Fragen: Wann brauche ich ein SRC? Wie funktioniert das UKW-Funkgerät? Was macht DSC? Und was wird in der SRC-Prüfung verlangt?
Wer eine UKW-Seefunkanlage mit DSC bedienen soll, braucht dafür grundsätzlich das passende Funkzeugnis. Beim SRC geht es deshalb nicht nur um Prüfungsfragen, sondern um Funkgerät, Kanäle, DSC, Funkverfahren und die sichere Bedienung an Bord.
Brauche ich Seefunk – und brauche ich dafür ein SRC?
Das sind zwei verschiedene Fragen. Die erste betrifft das Boot und seine Ausrüstung. Die zweite betrifft die Person, die die Funkanlage bedient.
Muss mein Boot eine Seefunkanlage haben?
Hier geht es um die Ausrüstung des Fahrzeugs und darum, wann Seefunk vorgeschrieben oder aus praktischen Gründen sinnvoll ist.
Seefunkpflicht →Brauche ich zum Bedienen der Funkanlage ein Funkzeugnis?
Ist eine Funkanlage an Bord vorhanden, stellt sich die zweite Frage: Welches Funkzeugnis muss die Person besitzen, die diese Anlage bedienen soll?
Funkzeugnispflicht →Was gehört zum SRC?
Vier Themen bilden den Kern: das Funkzeugnis selbst, das UKW-Funkgerät, DSC und die praktische Nutzung des Seefunks.
Was ist das SRC?
Das Short Range Certificate ist das Funkzeugnis für UKW-Seefunk mit DSC auf Sportfahrzeugen. Hier geht es um Bedeutung, Gültigkeit und Einsatzbereich.
SRC-Funkzeugnis → FunkgerätUKW-Funkgerät auf dem Boot
Hafenkanal, Routinekanäle, DSC, Reichweite, Sendeleistung und Bedienung: was am Funkgerät im Bordalltag tatsächlich zählt.
UKW-Funkgerät → DSCDSC im Seefunk
Digital Selective Calling dient dazu, eine Funkverbindung digital einzuleiten. MMSI, Routineanruf, Safety, Urgency und Distress gehören zu diesem Verfahren.
DSC im Seefunk → BegriffWas bedeutet „SRC-Schein“?
„SRC-Schein“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das Short Range Certificate. Die Seite erklärt den Begriff und ordnet ihn ein.
SRC-Schein →
Viele SRC-Fragen entstehen erst am Funkgerät
Welchen Kanal hat mein Hafen? Wo spreche ich mit einer anderen Yacht weiter? Woher bekomme ich deren MMSI? Und warum überwacht das Funkgerät DSC, obwohl ich gerade einen Sprachkanal eingestellt habe?
Solche Fragen erklären Seefunk meist besser als eine reine Liste von Prüfungsbegriffen. Deshalb sind die Glossarseiten nach den tatsächlichen Fragen aus der Funkpraxis aufgebaut.
Peter Wörner · Inhaber, Ausbilder und Kursleiter Radio Offshore
Wie ist die SRC-Prüfung aufgebaut?
Die Prüfung besteht nicht nur aus Theorie. Auch englische Seefunktexte und die praktische Bedienung eines UKW-DSC-Funkgeräts gehören dazu.
SRC-Prüfung: Ablauf
Theorie, Seefunktexte und Gerätepraxis in der richtigen Reihenfolge.
SRC-Fragenkatalog
Welche theoretischen Fragen geprüft werden und wie der Katalog aufgebaut ist.
NATO-Alphabet
Buchstaben und Ziffern im Funk eindeutig und korrekt übermitteln.
SRC-Prüfungstipps
Typische Fehler, Prüfungslogik und Hinweise für Theorie und Gerätepraxis.
Wo endet der SRC-Bereich?
Zwei Abgrenzungen führen regelmäßig zu Verwechslungen: Binnenfunk gehört zum UBI, weiterreichende GMDSS-Funktechnik zum LRC.
UBI oder SRC?
SRC gehört zum Seefunk. UBI gehört zum Binnenschifffahrtsfunk. In manchen Revieren treffen beide Bereiche unmittelbar aufeinander.
SRC oder LRC?
UKW-Seefunk mit DSC gehört zum SRC. MF/HF und bestimmte GMDSS-Satellitenfunkanlagen führen in den Bereich des LRC.
SRC praktisch lernen
Bei Radio Offshore wird das SRC als Präsenzkurs direkt am UKW-DSC-Funkgerät vermittelt. Theorie, Seefunktexte und Gerätepraxis werden am Wochenende zusammengeführt.
Die amtliche DSV-Prüfung findet anschließend im selben Kursumfeld statt.