🔎 LRC Glossar Übersicht
Alle LRC-Begriffe auf einen Blick.
Die GMDSS-Seegebiete A1 bis A4 ordnen Seereviere nach Funkabdeckung. Davon hängen Ausrüstung, Betriebsverfahren und das passende Funkzeugnis ab – vom SRC im küstennahen UKW-Bereich bis zum LRC für MF/HF- und Satellitenfunk.
Die Einteilung hilft dabei, Ausrüstung und Funkbetrieb sinnvoll zu planen. Im Unterricht und in der Prüfung ist wichtig, dass du die Abdeckung, die typischen Systeme und das dazugehörige Zeugnis sauber auseinanderhalten kannst.
A1 ist der klassische Bereich für küstennahe Fahrt. Hier arbeitet man mit UKW und DSC. Für Sportboote ist das der Bereich, in dem das SRC relevant ist. Sicherheitsinformationen kommen je nach Revier zusätzlich über NAVTEX oder lokale Dienste.
In A2 reicht UKW allein nicht mehr aus. Zusätzlich kommt Mittelwelle ins Spiel. Damit steigen auch die Anforderungen an die Ausrüstung und an das Funkzeugnis. In der Praxis ist hier das LRC maßgeblich, weil MF-Betrieb im GMDSS sauber beherrscht werden muss.
A3 beschreibt weltweite Fahrt außerhalb von A1 und A2, solange Inmarsat noch verfügbar ist. In diesem Bereich arbeiten Schiffe mit HF/SSB, DSC und typischerweise mit Inmarsat-C. Für die Aufnahme von MSI spielen SafetyNET und ergänzend NAVTEX eine wichtige Rolle.
A4 umfasst die Polarregionen. Dort steht Inmarsat nicht zur Verfügung. Deshalb dominiert die Kommunikation über HF. Für Planung, Redundanz und Notfallmanagement ist dieser Bereich besonders anspruchsvoll, weil Propagation, Wetter und Reichweiten sauber mitgedacht werden müssen.
Für Sportboote ist die Abgrenzung im Kern einfach:
Wer bereits ein SRC hat, kommt über die LRC-Ergänzungsprüfung weiter. Hintergrund zum britischen RYA-Weg findest du hier: Warum RYA nicht direkt zum LRC führt.
In der Praxis und in der Prüfung zählt vor allem das Prinzip: erst digital alarmieren, dann unmittelbar in den Sprechfunk gehen.
Ja. Für den reinen UKW-Bereich in A1 ist das SRC das passende Zeugnis.
Sobald MF, HF oder Satellitenfunk an Bord genutzt werden, ist das LRC das richtige Zeugnis.
Küstennah ist NAVTEX wichtig, weltweit spielt SafetyNET über Inmarsat-C eine zentrale Rolle. Mehr dazu unter NAVTEX & SafetyNET.
Zuerst per DSC alarmieren, danach direkt in den passenden Sprechfunk-Notverkehr wechseln. Die Details findest du unter DSC-Notruf (LRC).
Kurz, prüfungsnah und ohne unnötige Überladung.
Für Bereiche mit MF, HF oder Satellitenfunk ist das LRC maßgeblich.
2187,5 kHz – reine DSC-Frequenz, nicht für Sprechfunk.
2182 kHz.
Die Bereiche 4, 6, 8, 12 und 16 MHz.
Nein. Die Polarregionen liegen außerhalb der Inmarsat-Abdeckung.
Unmittelbar danach folgt der Notverkehr im passenden Sprechfunkbereich desselben Bandes.
Weil davon abhängen kann, welche Anlage an Bord nötig ist und welches Funkzeugnis verlangt wird.
Alle LRC-Begriffe auf einen Blick.
Wann es gebraucht wird und was dahintersteht.
Der direkte Weg vom SRC zum LRC.
Der deutsche Weg sauber erklärt.
Der Zwischenschritt für RYA-Inhaber.
Satellitenfunk, EGC und MSI.
Reichweiten, Bänder und Praxis.
Ablauf und Funkpraxis im Ernstfall.
Seenotsender und Suchhilfen im Überblick.
MSI empfangen und richtig einordnen.
So läuft Theorie und Praxis ab.
Themen, Struktur und Vorbereitung.
Typische Fehler gezielt vermeiden.
Formate, Gebühren und Zeitaufwand.
Wähle den passenden Kurs: LRC-Ergänzungskurs für SRC-Inhaber, LRC-Vollkurs oder LRC-Upgrade mit UBI. Die vollständige Terminübersicht und Preise stehen auf den jeweiligen Kursseiten.