🔎 LRC Glossar Übersicht
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Inmarsat-C ist ein satellitengestützter Datendienst im GMDSS. Über das System empfängst du Sicherheitsinformationen per SafetyNET, kannst Distress-Datenalarme senden und kurze Textnachrichten verarbeiten. Für Fahrten außerhalb küstennaher UKW-Bereiche und für das LRC ist Inmarsat-C ein zentrales Thema.
Chef
SafetyNET sinnvoll filtern, Ocean Region und Position prüfen und den Distress-Ablauf logisch beherrschen. Wichtig dabei: Inmarsat-C ist ein Datendienst. Der Sprachverkehr läuft weiterhin über UKW oder MF/HF.
Inmarsat-C empfängt Maritime Safety Information über SafetyNET bzw. EGC, verarbeitet Distress-Datenalarme und überträgt Textnachrichten im Store-and-Forward-Verfahren. Für Bedienung, Verständnis und Prüfung ist im Yachtbereich das LRC das maßgebliche Funkzeugnis.
Das System ist nicht für Sprachfunk gedacht, sondern für zuverlässige Datenübertragung im GMDSS. Gerade auf Langfahrt ist das der entscheidende Unterschied zu UKW und vielen küstennahen Diensten.
SafetyNET ist der satellitengestützte Kanal für Maritime Safety Information. Über Enhanced Group Call werden Navigations- und Wetterwarnungen gezielt an Seegebiete verteilt. Küstennah spielt NAVTEX eine wichtige Rolle, auf längerer Fahrt übernimmt Inmarsat-C mit SafetyNET die Versorgung.
Im Zusammenspiel mit anderen GMDSS-Systemen dient Inmarsat-C vor allem der digitalen Alarmierung und dem Datenaustausch. Der anschließende Sprachverkehr läuft über MF/HF oder UKW. Den Ablauf dazu findest du auch unter DSC-Notruf (LRC).
Einordnung: GMDSS Grundlagen · Seegebiete A1–A4
NAVTEX ist für küstennahe Bereiche gedacht. Inmarsat-C mit SafetyNET deckt die offshore-relevante Versorgung im Bereich A3 ab. Im LRC-Training ist deshalb wichtig, beide Systeme nicht nur theoretisch zu kennen, sondern ihren praktischen Unterschied sauber zu verstehen.
Im Unterricht ist wichtig, dass du die Grundlogik am Gerät sicher beherrschst: Ocean Region prüfen, SafetyNET-Meldungen lesen, Filter sinnvoll setzen, Routine-Nachrichten zuordnen und den Distress-Ablauf korrekt verstehen.
Für die Prüfung zählt kein blindes Menü-Auswendiglernen, sondern ein sicherer, logischer Ablauf am Gerät.
Kurz, prüfungsnah und ohne unnötige Überladung.
Für maritime Sicherheitsinformationen wie Navigationswarnungen, Wetterwarnungen und SAR-Meldungen im jeweils relevanten Seegebiet.
Nein. Die Polarregionen des Seegebiets A4 liegen außerhalb der Inmarsat-Abdeckung.
Nein. Inmarsat-C ist ein Datendienst. Sprachverkehr läuft über UKW oder MF/HF.
Über passende NAVAREA- und METAREA-Einstellungen, die richtige Ocean Region sowie die Auswahl relevanter Nachrichtentypen.
Ocean Region, Position, GPS-Quelle, EGC-Filter und den Gerätestatus sauber zu kontrollieren.
Inmarsat-C gehört zum prüfungsrelevanten Stoff des LRC, weil Satellitenfunk im GMDSS dort praktisch und theoretisch behandelt wird.
NAVTEX ist küstennäher und terrestrisch geprägt, Inmarsat-C liefert offshore Sicherheitsinformationen über Satellit.
Das System dient der digitalen Alarmierung und dem Austausch wichtiger Daten, während der anschließende Sprachverkehr über andere Funkdienste läuft.
Ja. Sobald Satellitenfunk an Bord eine Rolle spielt, gehört Inmarsat-C in den LRC-Kontext.
Küstennah über NAVTEX, offshore über SafetyNET beziehungsweise EGC. Mehr dazu unter NAVTEX & SafetyNET.
Nein. Inmarsat-C ist ein Datendienst, kein Sprachfunkdienst.
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Definition, Bedeutung und wann LRC erforderlich ist.
Effizient vom SRC zum LRC – Inhalte und Ablauf.
Deutscher Weg über SRC und Upgrade statt direkter Anerkennung.
Zwischenschritt vor dem LRC-Upgrade für RYA-Inhaber.
Bausteine des weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystems.
Welche Ausrüstung und welches Funkzeugnis wo gefordert ist.
Reichweiten, Frequenzen, Betriebsarten und Praxis.
Digitaler Selektivruf auf Mittel- und Kurzwelle – Ablauf im Notfall.
Seenotsender und Rettungsmittel – Einsatz und Registrierung.
Maritime Sicherheitsinformationen empfangen und interpretieren.
Theorie und Praxis – so läuft die Prüfung bei Radio Offshore.
Struktur, Themen und effiziente Vorbereitung.
Typische Fehler vermeiden und sicherer durch die Prüfung kommen.
Gebühren, Kursformate und realistischer Zeitaufwand.