LRC Prüfung – Ablauf von Praxis & Theorie

Die LRC Prüfung besteht aus einer Gerätepraxis und einem Theorieteil. Geprüft werden GMDSS-Verfahren, MF/HF mit DSC, Inmarsat-C, NAVTEX sowie standardisierte Funktexte. Für SRC-Inhaber gibt es die Ergänzungsprüfung.

Welche LRC Prüfung ist für dich relevant?

Ich habe noch kein SRC

LRC Vollprüfung (Vollkurs inkl. SRC-Anteil)

Du lernst zusätzlich den UKW-/SRC-Teil von Grund auf. In der Vollprüfung werden Praxisstationen getrennt geprüft: SRC am ICOM IC-M323 (Originalgerät) + LRC an der Transas Profi-Simulation.

Ich habe bereits SRC

LRC Ergänzungsprüfung (Upgrade für SRC-Inhaber)

Fokus auf MF/HF-DSC, SSB, Inmarsat-C, NAVTEX und erweiterte Verfahren. Der SRC-Teil entfällt – geprüft wird die LRC-Erweiterung (Transas Profi-Simulation).

Peter Wörner, Chef – LRC Prüfungsablauf Chef

Bandtreue + Setup = sichere Punkte

Erst Setup (Position/UTC, Grundzustand), dann die Aktion. Und: DSC im Zielband – Folgeverfahren logisch sauber. Genau das trainieren wir bei Radio Offshore® am Wochenende so, wie es später in der amtlichen Prüfung abgefragt wird.

LRC Prüfung Struktur im Überblick

  • Praxis: In der Vollprüfung zwei Stationen: SRC am ICOM IC-M323 (Originalgerät) + LRC an der Transas Profi-Simulation. In der Ergänzungsprüfung: nur die LRC-Station (Transas).
  • Theorie: GMDSS, Seegebiete A1–A4, Funkrecht, Verfahren, Funktexte, MSI (NAVTEX/SafetyNET).
  • Vor Ort: Einweisung → Praxisstationen → Theorie (Reihenfolge kann variieren).

Amtlicher Prüfungsrahmen – so ist die LRC Prüfung aufgebaut (Vollprüfung vs. Ergänzung)

Die Vollprüfung zum LRC umfasst zusätzlich den SRC-Teil. In dieser Darstellung liegt der Fokus auf dem, was viele online nur oberflächlich erklären: Stationslogik, Pflichtaufgaben und Prüfungsparameter. Für SRC-Inhaber gilt: In der Ergänzungsprüfung wird der SRC-Teil nicht noch einmal geprüft. Aus Qualitätsgründen setze ich trotzdem voraus, dass du eine Notmeldung sicher nach Schema absetzen kannst.

Theorie – Parameter, die du kennen solltest

  • Fragenkatalog (Vorbereitung): 76 Fragen vor Kursbeginn vorarbeiten.
  • Zeitlimit: 30 Minuten pro Bogen für 14 Fragen (Zeitgefühl gehört zur Vorbereitung).
  • Prüfungslogik: GMDSS-Systematik + Seegebiete + MSI + Verfahren/Funktexte als „Bausteine“.
  • NATO-Alphabet: bitte vorab sicher üben (spart Zeit und Fehler im Praxis-/Textteil).

Tipp: Wer die Systematik versteht, beantwortet Fragen schneller – ohne „Ratespiel“.

Praxis – was grundsätzlich geprüft wird

  • Inmarsat-C: Betriebsbereitschaft, Nachrichten/Verkehr, MSI (SafetyNET/EGC), Prüf-Handling.
  • MF/HF: DSC + SSB-Sprechfunk (Not-/Dringlichkeits-/Sicherheitsverfahren), Verkehrsabwicklung.
  • NAVTEX: Meldungen abrufen/filtern und Relevanz erkennen.
  • Vollprüfung zusätzlich: UKW-/SRC-Praxis am ICOM IC-M323 (Originalgerät).

Wichtig: In der Praxis zählt Reihenfolge + Klarheit, nicht „viel Text“.

Praxisstationen in der LRC Prüfung – ICOM (SRC) & Transas (LRC) getrennt erklärt

Hier kommt die Detailtiefe, die du online selten findest: nicht nur „Themen“, sondern Station für Station mit Pflichtaufgaben, typischen Zusatzpunkten und Fehlern, die in der Praxis wirklich passieren. In der Vollprüfung werden zwei Praxisbereiche geprüft: SRC am ICOM IC-M323 (Originalgerät) und LRC an der Transas Profi-Simulation. In der Ergänzungsprüfung (SRC vorhanden) entfällt die ICOM-Station – geprüft wird die LRC-Erweiterung an Transas.

VollprüfungSRC-Anteil

Station 1: ICOM IC-M323 (Originalgerät) – SRC-Praxis in der Vollprüfung

Diese Station gehört zur Vollprüfung (wenn noch kein SRC nachgewiesen ist). Bewertet wird vor allem, dass du sauber arbeitest: Setup → DSC-Teil → Folgeverfahren (Sprechfunk) als geschlossene Kette.

Pflichtlogik (so denken Prüfer)

  1. Setup: Grundzustand prüfen, dann Position/UTC kontrollieren (nicht „blind senden“).
  2. DSC-Teil: korrekt und in der passenden „Welt“ (Zielband/Logik), ohne Hektik.
  3. Folgeverfahren: standardisierter Text kurz, korrekt, vollständig (Bausteine statt Roman).
  4. Abschluss: sauber beenden und zeigen, dass du die Reihenfolge verstanden hast.

Punktesammler

  • Du nennst (kurz!) den nächsten Schritt: „Ich prüfe Position/UTC – dann DSC – dann Sprechfunkteil.“
  • Du bleibst bandtreu und machst keine „Sprünge“ im Ablauf.
  • Du arbeitest ohne „Klickerei“: erst prüfen, dann auslösen.

Typische Fehler (die du vermeiden willst)

  • Position/UTC wird übersprungen oder unsauber (kostet einfache Punkte).
  • Folgeverfahren unvollständig (Bausteine fehlen).
  • Unklare Reihenfolge („erst reden, dann Setup“) – wirkt unsicher, obwohl du es kannst.
VollprüfungErgänzungsprüfung

Station 2: Transas Profi-Simulation – LRC-Praxis (MF/HF, Inmarsat-C, NAVTEX)

Das ist die eigentliche LRC-Erweiterung. Bei SRC-Inhabern ist das der Kern der Ergänzungsprüfung. Es geht nicht um „Spezialtricks“, sondern um: gezielt finden → korrekt ausführen → sauber bestätigen → ordentlich beenden.

A) Inmarsat-C – Pflichtaufgaben (prüfungsnah)

  1. Konfigurieren & Betriebsbereitschaft herstellen (Terminal in prüfungsfähigen Grundzustand bringen).
  2. Notalarm: zeigen, dass du die vorgesehenen Distress-Wege kennst und korrekt bedienen kannst (mehrere Varianten).
  3. Telex-Verbindung: z. B. PAN PAN / SECURITÉ / Routine – korrekt adressiert, Nachricht sauber aufgebaut.
  4. Betriebsbereitschaft beenden: korrekt ausloggen/Logout (nicht „einfach raus“).

B) Inmarsat-C – sonstige Fertigkeiten (typische Prüfungsoptionen)

  • Text im File/Editor erstellen, speichern, wieder aufrufen.
  • Adressbuch aufrufen und editieren.
  • Logs kontrollieren und kurz interpretieren (was ist passiert/gesendet/empfangen?).
  • Fax / Land- und Schiff-Schiff-Kommunikation: Prinzip/Bedienlogik.
  • Access Codes einsetzen: Prinzip und Anwendung.
  • SafetyNET/EGC konfigurieren, Meldungen verwalten, Relevanz erklären (MSI-Denke!).

C) Grenz- & Kurzwelle (MF/HF) – Pflichtaufgaben

  1. MF/HF-Bedienlogik: Gerät/Simulation sicher bedienen (DSC vs. SSB auseinanderhalten).
  2. Not-/Dringlichkeits-/Sicherheitsverfahren: Ablauf zeigen (DSC-Teil + folgender Sprechfunkteil als Kette).
  3. Verkehrsabwicklung (Schiff–Schiff): kurz, klar, vollständig – ohne Füllwörter.

D) NAVTEX – weitere Fertigkeit

  • Meldungen abrufen/filtern und Relevanz für Seegebiet/Törn kurz begründen (Prüfer hören auf die Logik).

Punktesammler: erst Setup sauber (Position/UTC/Grundzustand), dann Aktion. Für MSI gilt: nicht „alles lesen“, sondern gezielt filtern (NAVTEX-Stationen/Themen, SafetyNET-Gebiete/Kategorien).

Den Notrufablauf findest du unter DSC-Notruf (LRC). MSI-Vertiefung: NAVTEX & SafetyNET.

Theorie & Funktexte (Radio Offshore®) – so triffst du die Prüfungslogik

In der LRC-Theorie geht es nicht um „Auswendiglernen um jeden Preis“, sondern um Systematik: Du sollst das GMDSS als zusammenhängendes System erklären können – und zwar so, wie du es in der Praxis am Gerät ohnehin anwendest. Genau deshalb verzahnen wir im Präsenzunterricht bei Radio Offshore® Theorie und Praxis bewusst: Nach jedem Praxisblock wird kurz eingeordnet, welches Verfahren du gerade genutzt hast, warum es so aufgebaut ist und welche Prüfungsfrage daraus typischerweise entsteht.

  • Prüfungsparameter (wichtig): Der LRC-Fragenkatalog umfasst 76 Fragen (Vorbereitung). In der Theorieprüfung sind es pro Bogen 14 Fragen mit einem Zeitlimit von 30 Minuten.
  • GMDSS-Struktur & Seegebiete A1–A4: Du ordnest Ausrüstung und Funkwege sauber dem Fahrtgebiet zu (UKW/DSC, MF/HF-DSC/SSB, Satellit) – und kannst begründen, wann welcher Baustein „zieht“.
  • MSI: NAVTEX vs. SafetyNET/EGC: Nicht nur „was ist das“, sondern: Wie filterst du Meldungen sinnvoll, wie erkennst du Relevanz für Seegebiet/Törn, und was machst du im Gerät konkret?
  • Not-/Dringlichkeits-/Sicherheitsverkehr: Reihenfolge, Ziel, Inhalt – und die Logik dahinter (was folgt nach einem Alarm, was kommt im Sprechfunkteil, was ist vollständig?).
  • EPIRB / SART / AIS-SART: Rolle im Gesamtsystem (Alarmierung vs. Ortung) – so, dass du es in 2–3 klaren Sätzen erklären kannst.
  • Standardisierte Funktexte: In der Prüfung zählt „kurz, korrekt, vollständig“. Wir trainieren Texte nicht als Theaterstück, sondern als Bausteine (Wer? Wo? Was? Welche Hilfe/Absicht?). NATO-Alphabet bitte vorab üben – das spart Zeit und reduziert Fehler.

Wenn du das vorab strukturiert festigen willst: Der LRC Fragenkatalog ist die passende Ergänzung – damit du die Prüfungslogik schon kennst, bevor du am Wochenende in die Praxis gehst.

Ablauf je nach Ausgangslage: Vollprüfung oder Ergänzungsprüfung

1) LRC Vollprüfung (wenn noch kein SRC vorhanden ist)

  1. Einweisung & Setup: Identität/Unterlagen, Stationslogik, Position/UTC als fester Bestandteil.
  2. SRC-Anteil (UKW): Praxis am ICOM IC-M323 (Originalgerät) – Setup → DSC → Folgeverfahren.
  3. LRC-Anteil: Praxis an der Transas Profi-Simulation – MF/HF (DSC + SSB), Inmarsat-C, NAVTEX/MSI.
  4. Theorie: GMDSS/Seegebiete/Verfahren/Funktexte – mit Zeitgefühl (30 Min/14 Fragen).

Merksatz: Vollprüfung ist „breiter“, weil der SRC-Teil zusätzlich als eigene Station dazukommt.

2) LRC Ergänzungsprüfung (Upgrade für SRC-Inhaber)

  1. Einweisung & Setup: Position/UTC, Grundzustand, Stationslogik (Transas).
  2. MF/HF: DSC + SSB als logische Kette (Not/Dringlichkeit/Sicherheit, Schiff–Schiff-Verkehr).
  3. Inmarsat-C: Betriebsbereitschaft, Nachrichten/Telex, MSI via SafetyNET/EGC, sauber beenden.
  4. NAVTEX/MSI & Theorie: MSI-Denke (filtern/bewerten) + Systematik GMDSS/Seegebiete/Verfahren.

UKW/SRC ist vorhanden – geprüft wird die LRC-Erweiterung (MF/HF, Satellit, MSI, Verfahren).

Der direkte Weg vom SRC: SRC → LRC Ergänzungsprüfung. RYA-Hintergrund: Warum RYA nicht direkt zum LRC führt.

Tipps für den LRC Prüfungstag (Radio Offshore®) – ohne Allgemeinplätze, mit echten Punktesammlern

Bei Radio Offshore® ist der Ablauf bewusst praxisnah: Du kommst aus dem Training direkt in die amtliche Prüfung. Das ist ein Vorteil, weil die Reihenfolgen kurz vorher genau so geübt wurden, wie sie später abgefragt werden.

  • 1-Minuten-Setup vor jeder Aufgabe: Position/UTC prüfen, Grundzustand herstellen, erst dann senden/ausführen. Das ist in beiden Stationen (ICOM/Transas) der „Stabilitätsanker“.
  • Denke in Ketten: DSC-Teil und Folgeverfahren gehören zusammen. Wer die Kette sauber abarbeitet, wirkt automatisch souverän.
  • Inmarsat-C: nicht „rumklicken“, sondern gezielt: Betriebsbereitschaft → Nachricht/Traffic → Bestätigen → sauber beenden.
  • MSI (NAVTEX/SafetyNET): Filtern ist der Kern. Prüfer wollen sehen, dass du Relevanz erkennst, nicht dass du „alles liest“.
  • Theorie: Systematik schlägt Auswendiglernen. Wenn du GMDSS-Bausteine + Seegebiete sauber verknüpfst, sparst du Zeit.
  • NATO-Alphabet: vorab üben – es reduziert Fehler und macht dich schneller (Praxisteil + Funktexte).

Mini-Check direkt vor dem Start: Ausweis/Unterlagen griffbereit, einmal Position/UTC prüfen, dann die Kurzreihenfolge „Setup → Aufgabe → bestätigen → beenden“ im Kopf durchgehen. Mehr braucht es in der Regel nicht.

Vertiefung (typische Fehler & Punktesammler): Prüfungstipps LRC.

Prüfungsrelevante Fragen – schneller Check zur LRC Prüfung

Wie unterscheiden sich Vollprüfung und Ergänzungsprüfung in der Praxis wirklich?

In der Vollprüfung kommen zwei Praxisstationen: SRC am ICOM IC-M323 (Originalgerät) + LRC an Transas. In der Ergänzungsprüfung (SRC vorhanden) entfällt die ICOM-Station – geprüft wird die LRC-Erweiterung an der Transas Profi-Simulation.

Was ist der häufigste Punktverlust in der Praxis?

Kein Technikproblem, sondern Reihenfolge: Setup wird übersprungen oder unklar (Position/UTC, Grundzustand), danach wirkt der Ablauf „sprunghaft“. Wer Setup → Aktion → Bestätigung/Beenden sauber abarbeitet, sammelt zuverlässig Punkte.

Welche Inmarsat-C Dinge sind typischerweise Pflicht – und was sind Zusatzfertigkeiten?

Pflicht ist in der Regel: Betriebsbereitschaft herstellen, Distress-Handling (prüfungsnah), eine Telex/Traffic-Aufgabe und das saubere Beenden (Logout).

Zusatzfertigkeiten können u. a. sein:

  • Text im Editor erstellen/speichern,
  • Adressbuch bearbeiten,
  • Logs prüfen/interpretieren,
  • SafetyNET/EGC konfigurieren und Meldungen verwalten.
Was bedeutet „MSI filtern“ in der Prüfung – NAVTEX vs. SafetyNET?

Prüfer wollen sehen, dass du aus vielen Meldungen die relevanten herausziehst: NAVTEX über Stationen/Themen (küstennah), SafetyNET/EGC über Gebiete/Kategorien (weltweit). Entscheidend ist die Begründung: „Warum ist diese Meldung für das Seegebiet/Törn relevant?“

Welche Frequenzen/Notfrequenzen muss ich in der Praxis „aufsagen“?

In der Praxis zählt primär, dass du die Bedienlogik und die Verfahrenskette sicher beherrschst. Ein Auszug typischer HF-DSC-Notfrequenzen (wie oft als Wissensanker genutzt): 4207,5 · 6312 · 8414,5 · 12577 · 16804,5 kHz.

Wie ist die Theorieprüfung getaktet (Zeit/Umfang) – was bringt mir das für die Vorbereitung?

Du solltest mit 30 Minuten pro Bogen für 14 Fragen rechnen. Das verändert die Vorbereitung: nicht „alles lesen“, sondern Systematik trainieren (GMDSS-Bausteine, Seegebiete, MSI, Verfahren), damit du Fragen schnell einordnen und beantworten kannst.

Welche Themen sind für SRC-Inhaber in der Ergänzungsprüfung neu/zentral?

MF/HF-DSC (inkl. Kettenlogik), SSB-Verfahren/Funktexte, Inmarsat-C (Traffic + MSI/SafetyNET/EGC) und NAVTEX/MSI-Bewertung. UKW ist vorhanden – deshalb liegt der Fokus auf der LRC-Erweiterung.

Warum betonst du bei Radio Offshore® das NATO-Alphabet so stark?

Weil es in der Praxis und bei Funktexten Zeit und Fehler spart: Wer Buchstabieren nicht „sucht“, bleibt im Ablauf stabil. Das ist ein typischer kleiner Hebel, der am Prüfungstag spürbar wirkt.

Ich habe Angst, in der Praxis „zu viel zu sagen“ – was ist die richtige Strategie?

Kurze Ansage der Reihenfolge reicht: „Setup – dann Aufgabe – dann bestätigen/beenden.“ Danach führst du aus. Prüfer bewerten Klarheit und Korrektheit – nicht Länge.

Weitere Glossar-Begriffe zum LRC:

LRC am Wochenende – mit amtlicher DSV-Prüfung

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Hinweis: Vollständige Terminübersicht & Preise stehen ausschließlich auf den Kursseiten.

Radio Offshore® – geführt von Dipl.-Ing. (FH) Peter Wörner, Eschenweg 7, 74366 Kirchheim am Neckar