🔎 LRC Glossar Übersicht
Alle LRC-Begriffe auf einen Blick – als zentrale Übersicht.
EPIRB, SART und AIS-SART gehören zu den wichtigsten Rettungsmitteln im GMDSS. Entscheidend ist der Unterschied: EPIRB dient vor allem der Alarmierung über Satellit, SART und AIS-SART helfen anschließend bei der gezielten Ortung im Suchgebiet. Genau diese Rollenverteilung ist für Praxis und Prüfung zentral.
Chef
EPIRB löst den weltweiten Alarm aus. SART oder AIS-SART helfen danach beim präzisen Auffinden vor Ort. Wer diese Trennung sauber versteht, hat einen der wichtigsten Punkte in diesem Themenfeld bereits klar.
Eine EPIRB ist dafür gedacht, nach einer schweren Notsituation die internationale Rettungskette auszulösen. Sie ist damit nicht einfach nur ein Ortungssender, sondern der eigentliche Startpunkt für die Alarmierung über das Satellitensystem.
Einordnung: GMDSS Grundlagen · Seegebiete A1–A4
SART und AIS-SART übernehmen nicht dieselbe Aufgabe wie eine EPIRB. Sie sind für das Auffinden im Nahbereich gedacht, also dann, wenn Such- und Rettungskräfte bereits im Einsatzgebiet sind und die Position möglichst präzise bestätigt werden soll.
Für die Sportschifffahrt wirkt AIS-SART oft besonders anschaulich, weil umliegende Schiffe das SAR-Ziel direkt auf dem Plotter sehen können. Radar-SART bleibt dagegen universell, weil X-Band-Radar in vielen Rettungseinheiten Standard ist.
Für Prüfung und Praxis ist genau diese Trennung wichtig: Erst Alarmierung, dann Ortung. Wer alles in einen Topf wirft, verwechselt Funktionen, Ausrüstung und Einsatzzeitpunkt.
Diese Frage taucht häufig auf. Eine PLB ist nicht einfach eine kleine EPIRB. Der wichtigste Unterschied liegt in der Zuordnung: Die EPIRB ist auf das Schiff bezogen, die PLB auf eine Person.
Genau deshalb lohnt es sich, die Geräte nicht isoliert zu lernen, sondern immer nach ihrer Funktion im Notfall zu ordnen: zuerst Alarmierung, danach Ortung, anschließend Kommunikation und Rettung.
Gerade in der Praxis entscheidet nicht nur die Technik, sondern auch die Vorbereitung an Bord. Ein registriertes Gerät nützt wenig, wenn niemand weiß, wo es liegt oder wie es im Ernstfall richtig eingesetzt wird.
Im LRC gehört dieses Thema in das Gesamtverständnis des GMDSS. Du lernst also nicht nur Begriffe, sondern die saubere Einordnung zusammen mit DSC, MF/HF-Sprechfunk und Inmarsat-C.
Knappe, praxisnahe Wiederholung für Theorie und Systemverständnis.
Die EPIRB dient in erster Linie der Alarmierung über Satellit und stößt die internationale Rettungskette an.
Typisch ist 406 MHz für die Alarmierung. Teilweise kommt zusätzlich 121,5 MHz für die Nahbereichs-Ortung hinzu.
Radar-SART reagiert auf X-Band-Radar. AIS-SART sendet ein spezielles AIS-SAR-Ziel für Empfänger in der Nähe.
EPIRB alarmiert weltweit. SART oder AIS-SART dienen danach der Ortung im Suchgebiet.
Wenn die Halterung durch die vorgesehene Auslösung freigibt und die EPIRB im Untergangsszenario freikommt.
Gerät sofort abschalten, den Vorfall dokumentieren und die zuständige Rettungs- bzw. Funkstelle unverzüglich informieren.
Nein. Die PLB ist personengebunden, die EPIRB schiffsbezogen. Eine PLB kann ergänzen, ersetzt die EPIRB aber nicht einfach.
So, dass sie im Notfall schnell mit in die Rettungsinsel oder zum Notausstieg genommen werden können.
EPIRB ist schiffsbezogen. PLB ist personengebunden und eher Ergänzung als Ersatz.
Beide dienen der Ortung. AIS-SART ist auf AIS-Systemen sichtbar, Radar-SART auf X-Band-Radar.
EPIRB alarmiert, SART oder AIS-SART orten.
Alle LRC-Begriffe auf einen Blick – als zentrale Übersicht.
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